Achtsame Fotografie - meine Definition

Achtsame Fotografie - Unsere Sinne ansprechen



Achtsame Fotografie, auf englisch „mindful photography“ – ist ein richtiges Kontrastprogramm zur 

Hektik und Bilderflut der heutigen schnelllebigen Fotografie. Überall Bilder meist ohne Sinn und Verstand.

Ich sage: Slowfood für die Augen und das Gehirn.

Diese Art der Fotografie eröffnet einen neuartigen und tieferen Zugang zur Schönheit unserer Umgebung.


Achtsamkeit und Fotografie haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint.

Der Blick durch den Kamerasucher lässt uns ins Hier und Jetzt versinken, lässt uns den Moment

wahrnehmen und den Fokus auf das Wesentliche und reale richten.


Entschleunigung – Stille – Resonanz sind wesentliche Elemente der achtsamen Fotografie.


Wollen wir die äußere Welt wirklich aufnehmen und wahrhaftig wahrnehmen, müssen wir zuerst "runter kommen", zu uns selbst zurückkehren und etwas Stille und Ruhe in uns zulassen.


Aus dieser inneren Stille heraus können wir die vorhandenen Sinne für das Äußere öffnen
und mit offenen Gedanken wahrnehmen.
Unser persönliche Wahrnehmung wird dadurch reicher und wir erfassen das, was wir wahrnehmen, tiefer als bei der schnellen Jagd nach einem spektakulären Motiv. Dann können selbst kleine Dinge uns mit ihrer Schönheit beglücken und berühren.


Unser Blick durchdringt ein wenig die übliche Oberfläche und wir erfahren eine Rückmeldung

– eine innere Verbindung zwischen uns in der Rolle der Fotograf*in und dem

Objekt bzw. dem Lebewesen, das uns seinen Augenblick und das Bild schenkt.

Das hat nichts mit Magie oder Esoterik zu tun, wie so mancher uns glauben schenken mag, es ist eine Einstellung und eine Kopfsache, welche teilweise verloren- bzw. verdrängt wurde. 


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